Und das Zanken geht weiter…

Es ist unglaublich, da wurde am Freitagabend um 20 Uhr im Mumble ein Raum „SpecialTaskforce“ geöffnet, um darübe zu debattieren, ob es tatsächlich eine Basisdemokratie innerhalb der Piratenpartei Deutschland gibt, oder ob wir Piraten etwas grundlegend falsch verstanden haben.

Am Anfang kamen ein paar Spaßvögel in den Raum, die wohl leicht angetrunken waren, aber sonst einen friedlichen Eindruck machten.
Diese wollten dann von sich aus weiterziehen, wurden dann aber, weil sie sich woanders daneben benommen haben sollen, von einem „Root-Admin“ des NRW-Mumbleservers gekickt.

Das war der Beginn einer fast eineinhalbstunden langen Diskussion, dass die „Root-Admins“ das Hausrecht auf dem Server haben, und rausschmeißen können, wen sie wollen.

Dieses Rumgeeiere und Ausnutzen von „Macht-Positionen“ hinterlässt bei mir einen ziemlich faden Beigeschmack.

Es kann doch nicht sein, und dieses Mal wurde ich Zeuge, dass sich erwachsene Menschen wie kleine Kinder benehmen können.

Wenn es in der Sitzung, in der es eigentlich um die Basis gegen sollte, schon so abgeht, kann man sich bildlich ausmalen, war im KV Köln so alle abgegangen sein muss.

Eines unserer Kernthemen ist die Transparenz.

Ja, was ist das, oder besser noch, was soll es laut unserem Parteiprogramm aussagen?

Dieses Wort wird in letzter Zeit zu inflationär benutzt, was die Wichtigkeit dieses Themas eindeutig schwächt.

Wir als Piratenpartei Deutschland müssen schnellstmöglich ein Konzept entwickeln, wie wir schneller beschlussfähig werden, damit wir den Wählerinnen und Wählern zur Abwechslung auch mal etwas Aktuelles anbieten können.

Aber so werden wir es nicht schaffen, in den Bundestag einzuziehen.

Momentan nach dieser beschämenden Mumble-Sitzung (das war erst meine Zweite überhaupt) kann ich mit Sicherheit sagen, dass es wohl auch das letzte Mal war, dass ich mich dort einloggen werde.
Und

PS: An die Root-Admins der Mumble.Server, falls die es lesen: Wie selbstverliebt muss man sein, um den anderen Teilnehmern im Raum durch ununterbrochenes Dazwischenrufen klarzumachen, wer das achsotolle Hausrecht auf dem Server hat.
Ganz ehrlich, das ist nicht einmal Kindergartenniveau, sondern noch weit drunter.

18 Gedanken zu „Und das Zanken geht weiter…

  1. was das mit dem KV Köln zu tun haben soll ist mir allerdings schleierhaft… da waren höchstens 2 oder 3 aus Köln da. Die Schlaumeier in der SpecialMobbingForce sind genau die die ständig Öl ins Feuer giessen und nie vor Ort waren. Auf mich wirkte das genauso das da vor Ort die sich als Retter der Piratenpartei aufspielen wollen die Teil ihres Problems sind. So ist es nicht verkehrt auf der Facebookseite der stp unleidige Kritiker wie Landtagsabgeordnete zu bannen, sich über anzügliche Bildchen von Landesvorstandsmitgliedern lustig zu machen, mit Nazivergleichen anzukommen und sogar PRO NRW eine Plattform zu geben. Also mal nicht so sehr auf Mailinglisten starren, mit der Zeit bekomme ich sogar immer mehr Respekt vor den Kölnern wenn sie solche „Piraten“ loswerden konnten. Das könnte sogar ein Vorbild für andere KVs sein

  2. also was das mit dem KV Köln zu tun haben soll ist mir allerdings schleierhaft. Ging es doch da mit keinem Wort drum. Vielmehr hat sich doch gezeigt wessen Geistes Kind die SpecialMobbingForce ist. So werden kritische Kommentatoren wie die eines Landtagsabgeordneten gebannt, man macht sich über Bildchen von einem Landesvorstandsmitglied oder auch aktiven Queeratten lustig, zieht Nazivergleiche, gibt Aktivisten von PRO NRW eine Plattform und alles das natürlich nur um mal alle schön aufzurütteln. Nein genau das was wir gehört haben war die die das Problem sind, und das ekelhafte daran das die sich jetzt als Erneuerer aufspielen. Meinen Respekt vor einem solchen KV der diese „Piraten“ nun los ist, obwohl das fast keine Kölner waren…

    • Hallo Stefan.
      Da es ein öffentlicher Raum war, konnte jeder dort hinein zum Mitdiskutieren.

      Wir haben uns doch nicht über die Leute beschwert, die da gekickt wurden, oder?
      Vielmehr haben wir unser Unverständnis dafür kundgetan, dass die „Root-Admins“, wie Goxy immer wieder dazwischengerufen, diese Personen gebannt haben.
      Samy hat ebenfalls auf das Hausrecht des Servers aufmerksam gemacht, frei nach dem Motto: „Wir sind die Admins, wer uns nicht passt, der fliegt raus.

      Ging es nicht auch im KV Köln so ähnlich ab?

      Daher weiß ich jetzt nicht, was die Specialtaskforce mit dem Mobben zu tun haben sollte.

      • Bei den Kölnern wird ja zum Leidwesen vieler sogar die Otla toleriert bis da ein Schiedsgericht spicht, da flog bis jetzt keiner raus. Das ist für mich sogar vorbildlich was da passiert und wenn welche gehen dann freiwillig wie eben Olli der Gründer von STP nachdem er auf Mailinglisten weibliche Mitglieder als „untervög…“ und noch vieles andere zum besten gegeben hat. Genau dieser stellt sich hier als Erneurer auf. Sehen wir uns doch mal an was er vor Ort „geleistet“ hat. Zunächst Berlin nichts an Parteiarbeit. Dann nach Krefeld dort hat er sich gleich mit den Piraten vor Ort angelegt keine Zukunft da ok dann ab nach Köln da war er dann 3 Wochen! Presssprecher. Nach erster Kritik an seiner Ausdrucksweise und ML Verhalten hat er sich unter Vorwürfen und weiteren Beleidigungen aus K verabschiedet. Nächster Schritt Dortmund wo ich mir das private Chaos was er da auch angerichtet hat erspare. Wie ich oben schon geschrieben habe auf den Seiten der Mobbingforce wird konsequent, auch immer schnell wieder gelöscht, sich über andere in Form von Bildern oder Texten aus dem Kontext lustig gemacht. Beispiele dafür sind unser stell. Landesvorsitzende oder Alicologne frag die doch mal nach ihren Erfahrungen!!!
        Daher war der gestrige Abend sehr lehrreich genau solche Piraten sind der Kern unseres Problems

  3. Mal ehrlich, was erwartest du? Ist doch selbstverständlich das Leute die sich daneben benehmen eben zur Resson gerufen oder nötigenfalls der „Tür“ verwiesen werden?
    Was mich nur wundert ist wieso das so sehr aufregt hat, das man statt über (angeblich) „fehlender“ Basisdemokratie sich in Nebenthemen, wie diesem ganze 1-1/2h vertiefen kann?
    Ich dachte die Piraten hätten derzeit ganz andere Probleme?
    Oder wurden die „Störenfriede“ zu unrecht gekickt/gebanned? Das geht leider aus deinem obigen Text nicht hervor. Ansonsten beschwerste dich nur um das „Hausrecht“ der Piraten. Es ist aber nun mal Usus sich auf einem Comm-Tool ordentlich zu benehmen, weswegen die beiden da auch immer geflogen sind. Ob nun TS, Mumble etc., ganz selbstverständlich.
    Warum konnte man sich nicht zusammenreißen und das eigentliche Thema besprechen bzw. sich so lange mit sowas unnützen die Zeit vertreiben? O.o

    • Hallo Josip.

      Dass das Hausrecht besteht, zweifelt keiner an.
      Nur wie man es anwendet, steht auf einem ganz anderen Blatt.
      Die Leute, die gekickt wurden, haben nicht im Geringsten die Sitzung gestört, wie Pirat123 immer wieder betonte.
      Stattdessen haben sich die Admins immer wieder aufgespielt, als waren sie die Größten.
      Das sind die Leute, die nicht kritikfähig sind, warum sollte man sonst Leute, die in Räumen friedlich sind, rausschmeißen?

      Wenn sie sich woanders schlecht benommen haben, tut es uns ja herzlich leid, aber wenn sie sich bei uns benehmen, sehen wir keinen Anlass, diese zu bannen.
      Daher wäre es schön gewesen, hätten wir uns gestern mal etwas konstruktiver unterhalten können, als sich um so einen Mist zu kümmern.
      Und die anderen Piraten hätten auch gut daran getan, nicht mit auf diese Diskussion mit einzugehen, oder besser noch, sich geschlossen hinter die gebannten zu stellen, denn wenn es hier mit dem Zusammenhalt nicht klappt, wie sollte es im Real-Life klappen?

      • nur um das mal klarzustellen
        Goxy hat klar betont, das er kein Admin ist.. das ist etwas das er richtig stellen wollte..
        meiner Meinung nach nicht gerade in guter Manier, aber wichtig ist Goxy ist kein Admin..
        die Person die gekickt wurde hat dort auf dem Mumbleserver eben Hausverbot, wenn der dann so dumm ist wieder mal in anderen Räumen unangenehm aufzufallen, wird er eben gekickt..
        passiert übrigens auch wenn sie anderswo Hausverbot haben, verhält man sich vernünftig, fällt es nicht auf wenn man trotzdem die Räumlichkeiten betritt..
        ist es anders wird man eben erneut rausgeschmissen.. Hausrecht eben..

        grüße 4ndy

      • Wir wollten uns konstruktiv mit allen unterhalten.
        Hausrecht hin oder her, aber genau da fängt die Zensur an.
        Wenn wir Probleme mit Leuten bekommen hätten, dann hätten wir den Moderator auch drauf aufmerksam machen können.
        Hausrecht ja, aber bitte erst nach freundlicher Verwarnung.
        Wo sind mir hier denn?
        Sind wir Piraten doch nicht so offen für alles?
        Welch Abgründe tun sich mir da auf…

  4. Hallo Heiko,

    bevor du solche Äußerungen in Bezug auf Root-Admins veröffentlichst, informiere dich doch bitte mal kurz, wer Root-Admin ist und wer nicht. Die von dir genannte Person ist definitiv KEIN Root-Admin.

    Du schreibst in deinem Artikel „Am Anfang kamen ein paar Spaßvögel in den Raum, die wohl leicht angetrunken waren, aber sonst einen friedlichen Eindruck machten.“ … Diese 2 betrunkenen Spaßvögel kamen mehrmals in einen der oberen Räume, wo wir uns unterhielten und haben gestört. Nach dem Stummstellen haben sie sich erneut eingeloggt um wieder sprechen zu können. Daraufhin kam der Kick vom Server, der absolut gerechtfertigt war. Aber das ist ja typisch innerhalb vieler Parteimitglieder, nicht? Die Hintergründe nicht kennen, die Situation gar nicht beurteilen können aber Hauptsache erst Mal eine Meinung dazu haben und auch noch groß darüber bloggen.

    Du hast in deinem Artikel den Umgang untereinander kritisiert. Darauf gehe ich inzwischen schon gar nicht mehr ein. Wenn man also Tacheles reden will, dann sollte man auch voll auspacken:

    In Diskussionen innerhalb von Parteimitgliedern fallen immer wieder Aussagen wie „das ist aber nicht basisdemokratisch“. Dabei wissen die meisten dieser Leute nicht Mal, dass Basisdemokratie NICHT in den Statuten der Piratenpartei steht. Es steht auch nicht Parteiprogramm (welches viele von den Leute, die Aufschreien, gar nicht gelesen haben) und ein kurzer Auszug aus http://wiki.piratenpartei.de/Basisdemokratie belegt es ebenfalls:

    „Die Basisdemokratie ist nicht in den Statuten der Piratenpartei verankert. Ihre Aspekte sind aber Bestandteil unserer Ideologie und Struktur: durch die angestrebte Offenheit und direkte Partizipationsmöglichkeiten soll Mündigkeit und Basisnähe gestärkt werden.“

    Deshalb bitte ich dich und alle anderen, die so denken wie du: wenn ihr basisdemokratisch innerhalb einer Partei arbeiten möchtet, dann gründet eine Basisdemokratische Partei und bringt eure politische Forderung nach Basisdemokratie dort zum Ausdruck. In der Piratenpartei seid ihr damit definitiv falsch!

    Ich möchte niemanden beleidigen oder angreifen, auch möchte ich keine Gefühle verletzen, aber was ich vor Allem nicht möchte ist, dass diese eine Chance, die wir haben, um unsere eigentlichen Forderungen in die Öffentlichkeit zu bringen, durch eben solche Leute zerstört wird.

    Du schreibst in deinem Artikel völlig aus dem Zusammenhang heraus „Eines unserer Kernthemen ist die Transparenz.“ … aha… aber was heißt das? Dass wir Transparenz innerhalb der Parteiarbeit fordern? NEIN! Die Regierung soll transparent sein. Die Piratenpartei ist nicht die regierende Partei in diesem Land.

    Also bitte, tut den Grundforderungen aller Piratenparteien einen gefallen und tretet aus. Damit würden viele einen größeren Beitrag für die Sache leisten als viele glauben.

    Viele Grüße
    Can

    • Hallo Can.

      Mir oder uns einen Parteiaustritt nahezulegen, nur weil man mal kritische Äusserungen macht, zeigt die Kritikfähigkeit so mancher Piraten.

      Und dass man jetzt versucht, zu bashen, was zu erwarten war, dann viel Spaß dabei.

      Nun soll zudem die Transparenz nur noch für die Regierung gelten?
      Unfassbar, aber warum wurde denn immer nach mehr Transparenz geschrien mit dem Verweis darauf, dass die anderen Parteien es so machen sollen, wie bei uns?

      • Du bashst doch mit deinem Artikel und verbreitest es auf Twitter. Du disqualifizierst Root-Admins bzw. weißt du noch nicht Mal, wer überhaupt Root-Admin ist.

        Ich bin durchaus kritikfähig, aber Kritik muss konstruktiv sein. Dein Artikel war nicht konstruktiv sondern in Teilen sogar falsch. Goxy ist nicht Mal Root-Admin!
        Das ist genau das Problem, das ich in meinem vorherigen Kommentar kritisiert habe als ich meinte: Jeder hat immer eine Meinung zu allem und hat den inneren Drang, diese unbedingt loswerden zu wollen. Das geht so nicht! Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung, aber solte sich vor einer Äußerung mal fragen, worauf diese Meinung gestützt ist.

        Dein erster Satz im Artikel fängt ist „Es ist unglaublich, da wurde am Freitagabend um 20 Uhr im Mumble ein Raum “SpecialTaskforce” geöffnet, um darübe zu debattieren, ob es tatsächlich eine Basisdemokratie innerhalb der Piratenpartei Deutschland gibt, oder ob wir Piraten etwas grundlegend falsch verstanden haben.“ – ein kurzer Blick ins Wiki zum Thema Basisdemokratie order ins Parteiprogramm hätte diese Diskussion hinfällig machen können. Aber genau da ist wieder das Problem: von Bürgern zu fordern, sich gefälligst zu informieren (Wahlspruch: „Traue keinem Plakat, informiere dich!“ wird heuchlerisch, wenn man sich nicht mal selber über parteiinternen Kram informiert.

        Und JA, Transparenz soll für die Regierung gelten! Meinst du, die Piratenpartei sei transparent nur weil alles „irgendwo“ online steht?
        Transparenz bedeutet nicht, dass alle Infos irgendwo zu finden sind, wenn man nur fleißig genug danach sucht. Es bedeutet auch, dass diese Informationen für jeden leicht zugänglich sein müssen und somit auch semantisch miteinander verknüpft müssen und das ist nicht gegeben. Darum sollte man mal innehalten und sich fragen, ob man den Leuten nicht falsche Versprechen gibt.

        Ich bin für transparente Arbeit. Ich bin ebenfalls für den basisdemokratischen Gedanken, aber in erster Linie bin ich für die Kernthemen der Partei und wenn solche Wunschvorstellungen die interne Parteiarbeit sowohl die Außenpräsenz beeinträchtigen, dann muss man sich fragen, ob man in der Form momentan überhaupt arbeiten kann. Die Antwort lautet nämlich: NEIN, wir haben dazu noch nicht die notwendige Infrastruktur, die das ermöglichen könnten. Deshalb tritt auch immer wieder diese Tooldiskussion auf, die jeder kennt und größtenteils nicht mehr hören will. Aber wenn du für basisdemokratische Strukturen innerhalb der Partei bist und meinst, dass wir auf diese Weise JETZT arbeiten sollten, dann solltest du eben diese Diksussion führen und die Frage aufstellen: Was muss eine Software alles bewältigen und wie muss sie funktionieren, um diese Form der Onlinekollaboration zu ermöglichen. Mit Pads, Wiki oder Mumble allein ist keine basisdemokratische Basis der Zusammenarbeit möglich.

      • Unsere internen Tools bringen überhaupt nichts, und mit der desaströsen Infrastruktur gebe ich Dir Recht.

        Deshalb plädiere ich dafür, vor auf den Landtagswahlkampf in Hessen zu konzentrieren, und die Bundestagswahl zu vergessen.

        Wir benötigen erst einmal das Fundament, die Landtage und Positionen in kommunalen Ämtern, um eine bundesweite gefestigte Struktur zu haben.

        Erst dann sollten wir uns auf den Bundestag konzentrieren.

        Die Aufklärung vor Ort ist das Wichtigste, was wir nun langsam müssen, damit die Wähler uns wieder vertrauen können, dass wir ihre Anliegen Ernst nehmen.

  5. Übrigens, nachdem ich meinen Kommentar hier abgeschickt habe, stand dort, es müsse noch von einem Moderator freigegeben werden… aha interessant… so Transparenz und so, ne?

  6. komisch, auf deinen letzten Kommentar kann ich nicht direkt antworten. Darum mache ich es mal so:

    Du hast geschrieben:
    „Unsere internen Tools bringen überhaupt nichts, und mit der desaströsen Infrastruktur gebe ich Dir Recht.

    Deshalb plädiere ich dafür, vor auf den Landtagswahlkampf in Hessen zu konzentrieren, und die Bundestagswahl zu vergessen.

    Wir benötigen erst einmal das Fundament, die Landtage und Positionen in kommunalen Ämtern, um eine bundesweite gefestigte Struktur zu haben.

    Erst dann sollten wir uns auf den Bundestag konzentrieren.“

    Da gebe ich dir völlig Recht, aber das ist mit dieser Mitgliederzahl und all den Mitgliedern, die gar nicht verstanden haben, worum es geht, nicht mehr möglich. zumindest nicht ohne viel Kopfschmerzen und dauern wird es auch und daher ist es nicht angebracht diese Strukturen JETZT einzuführen. Stattdessen muss man als Team fungieren und sich klar sein, dass jeder seine Kompetenzbereiche hat und diese auch dementsprechend anerkennen.

    Ich denke die Bundestagswahl zu verlieren ist deshalb so wichtig, weil dadurch die ganzen Karrieregeilen und andere Mitglieder, die ich recht ausführlich in meinen anderen Kommentaren beschrieben habe, endlich verschwinden, denn diese schaden der parteiinternen Arbeit.

    Du hast des Weiteren geschrieben:
    „Die Aufklärung vor Ort ist das Wichtigste, was wir nun langsam müssen, damit die Wähler uns wieder vertrauen können, dass wir ihre Anliegen Ernst nehmen.“

    Da stimme ich nicht zu. Die Piratenpartei ist keine Volkspartei. Wir sind nicht da, um die Anliegen der Bürger zu erfassen und unser Parteiprogramm dementsprechend auszurichten, damit wir gewählt werden. Nein, wir sind eine Partei mit klaren Forderungen, größtenteils in Bezug auf Urheberrechte, transparente Regierungen etc. und nur darum geht es. Ich kenne diese Wunschvorstellung der Basisdemokratie und den Wunsch, die Meinung der Bevölkerung mit intelligenten Systemen zu erfassen, auszuwerten und dementsprechend zu handeln, aber wir sind weder als Partei noch als Gesellschaft schon so weit. Das kommt alles mit der Zeit und deshalb: Eins nach dem Anderen! Zunächst geht es um die Forderungen, wegen derer die Piratenpartei überhaupt gegründet wurde. Nicht mehr, nicht weniger. Und wenn mehr Mitglieder das begreifen würden, dann würden sie auch verstehen, dass hier kein Platz für „Flausch“ ist.

    • Can, Du wirst mir immer sympathischer.

      Du hast das Herz am richtigen Fleck.

      Mehr solcher Piraten wie Du, dann könnte man auch wieder vernünftig arbeiten.

      Und dass Du direkt Deine Meinung geradeheraus kund tust, finde ich sehr gut.

      Zum Bundestagswahlkampf darfst Du aber auch nicht vergessen, dass dieser Unmengen an Geld verschlingt, was wir dringend benötigen, um die Infrastruktur aufzubauen.

      Dass man mit unseren machtversessenen Mitsteitern nicht vernünftige Politik machen kann, ist klar.

      Die Bundestagswahl ist eine einzige Totgeburt.

      Ich schreibe im Blog nur über das, was mir auffällt und was mich stört.

      Mit den Admins und Moderatoren hast Du scheinbar Recht, aber die Umgangsweise mit den Zuhörern im Mumble spiegelt das Machtgehabe der entsprechenden Personen wieder.

      Ich moderiere hier ebenfalls die Kommentare von Euch, doch habe ich bislang keinen Kommentar gesperrt oder gelöscht, obwohl ich es könnte.

      Wozu auch???

      Macht zu haben, ist die eine Seite, sie weise und sparsam einzusetzen die Andere.

      Ich stehe zu dem, was ich schreibe, lasse mich tuntw alledem eines Besseren belehren, wenn es angebracht ist.

      Und warum Du nicht direkt auf meine Kommentare antworten kannst, kann ich Dir leider nicht beantworten, da ich es nicht weiß.

      Aber es klappt ja auch so.

      Gruß Heiko

  7. Hallo Piraten! Die Piratenpartei ist längst aus der „ein Themen Partei“ herausgewachsen.
    Kein Thema steht in einer Gesellschaft für sich allein und tangiert immer weitere. Das Interesse an den Piraten wird immer größer und damit auch die Vielfalt der Themen. Aber auch die Hoffnung endlich wieder eine Partei zu finden, die wählbar ist. Wenn ich die AK´s
    anschaue bin ich einfach begeistert. Mit welcher fachlichen Kompetenz und Wissen die Themen bearbeitet werden. Wie toll bei uns in Münster Kommunalpolitik gemacht wird. Was haben die Piraten mit ihrer Internetkompetenz aufgebaut. Hier sind sie einfach Pioniere und das meistens ehrenamtlich.
    Gigantisch welche Arbeit gemacht wurde um diese Infrastruktur erst einmal aufzubauen.
    Es wird viel zu wenig gewürdigt und viel zu schnell als selbstverständlich abgetan.
    Wenn etwas nicht läuft wird sofort gemeckert und die, die dafür wochenlang gearbeitet
    haben müssen sich dann dafür auch noch entschuldigen. Es wird immer klarer, dass
    Internet, schnelle Verbreitung von Informationen und auch die Kommentare darauf
    nicht immer nur toll sind. Es ist eben viel leichter hinter dem Rechner zu sitzen und
    den Mund sehr voll nehmen und alle normalen Regeln des Anstandes missachtend
    drauflos zu poltern – als in RL jemanden zu kritisieren. Mein Wunsch wäre es, mit den demokratisch gewählten Leuten, die der Piraten Partei nach außen ein Gesicht geben (ich begebe mich auf dünnes Eis, ich weiß) einvernehmlich zu arbeiten und denen auch eine gewisse Karenzzeit zu zugestehen. Nicht jeder, der die Piratenpartei im Fernsehen oder sonst wo vertritt ist Macht und Karrieregeil. was für dämliche Unterstellungen.
    Ich möchte die besten Leute vorne. Ich wünsche mir eine Doppelspitze Frau+Mann.
    Ich wünsche mir eine Mannschaft die die Kompetenz hat, die Partei dahin zu bringen,
    wo es möglich wird auch die Gründe, aus der die Partei gegründet wurde, zu verwirklichen.
    Sonst gibt es keinen Grund für eine Partei. Die Piraten müssen in den Bundestag! Sie
    müssen neue Mehrheiten möglich machen – oder verhindern. Die Piraten sind kein Flausch-
    klub und nachdem sie mit ihrem technischen Spielzeug ausgespielt haben, sollten sie es als Werkzeug einsetzen. Zu ihrem technischen Wissen muss die soziale Kompetenz hinzukommen. Statt sich gegenseitig zu demontieren sollten wir uns gegenseitig besser
    machen. Eine Mannschaft – ein Team.

  8. Pingback: .NEUSTART auf der einen, Gründung einer “Demokratisch Europäischen Piraten Partei” (DEPP) auf der anderen Seite | Popcorn Piraten

    • Na, ob Popcorn-Piraten oder das Flauschen seriöser ist, sei mal dahingestellt…

      Ich habe allerdings keine Lust und Zeit, mich mit anderen Piraten oder Personen zu beschäftigen, die keine konstruktive Kritik dazu äussern können.

      Kritik gerne, allerdings nur, wo sie berechtigt ist.

      Ich lasse mich erst gar nicht auf ein Bashing ein, dazu ist mir meine Zeit zu kostbar.

      Also verschont mich bitte mit solchen Kommentaren und geht zurück aufs Sofa, guckt einen Kinofilm esst „Popcorn-Piraten“.

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